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Islam und Muslime in den USA

01.10.2010 (19:00)

mit Akram Baker,

Die Entwicklung der vergangenen Wochen werfen ein unvorteilhaftes Licht auf das komplexe Verhältnis zwischen dem Christentum und dem Islam, das sich in den USA seit dem 11. September 2001 zunehmend verschärft darstellt. Angedrohte Koranverbrennungen und der Streit um den Bau eines muslimischen Kulturzentrums am Ground Zero sind die sichtbarsten Aspekte.
Wie sehr hat sich die Situation von Muslim/innen nach dem 11. September 2001 aber tatsächlich verändert? Immerhin scheint in keinem westlichen Land die Integration muslimischer Zuwanderer/-innen so gut zu gelingen wie in den USA, wo muslimische Abgeordnete selbstverständlich auf den Koran schwören und wo in Dearborn, Michigan bereits seit 1932 eine gewaltige Moschee steht.


Der Vortrag setzt sich mit der aktuellen Situation und den Herausforderungen für Muslim/-innen in den USA auseinander.

Akram Baker ist US-Amerikaner palästinensischer Herkunft und lebt seit Jahren in Berlin. Er hat mehr als 15 Jahre in den palästinensischen Gebieten gelebt und gearbeitet. Von 1991 bis 1994 war er als Pressesprecher für Faisal Husseini, dem damaligen Minister für "Jerusalem Affairs", tätig. Als unabhängiger politischer Analyst kommentiert er die Situation im Nahen Osten und den israelisch-palästinensischen Konflikt. Im US-Wahlkampf hat er sich als externer Berater für Fragen der Nahostpolitik für Präsident Obama engagiert. Er spricht fließend Englisch, Deutsch und Arabisch.

Im Rahmen der Islamwochen in Nürnberg und in Kooperation mit dem Begegnungszentrum Medina und dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg


Freitag, den 1.10
ab 19 Uhr am Gewerbemuseumsplatz 2, Zi. 3.11

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